Die automatisierte Blumenproduktion

Gepostet am Apr 16, 2012 in Übern Gartenzaun geschaut

Früher war das Gärtnern noch reine Handarbeit. Buckeln, schwer heben, Schubkarre fahren den lieben langen Tag. Und heute gibt’s Technik, die dem Gärtner und dem Pflanzenzüchter das Leben erheblich erleichtert. Ist schon toll, was inzwischen alles möglich ist: Blumentöpfe mit Erde befüllen, bepflanzen, bewässern, in langen Reihen aufstellen, separieren und vieles mehr. 

 

So werden Topfblumen wie die Gerbera quasi im Akkord produziert und dann für kleines Geld (im Baumarkt) verramscht verkauft werden. Soll ich darüber weinen oder mich freuen. Einerseits ist Automation eine feine Sache. Andererseits verkommen manche Pflanzen so schnell zum uniformen Massenprodukt. Die Besonderheiten für Kenner und Liebhaber bleiben da vermutlich schnell auf der Strecke. Deren Anzucht lohnt sich nicht denn die Fläche, die ein Gartenbaubetrieb hat, muss schließlich gewinnbringend genutzt werden. 

Ich kann nur hoffen, dass genügend Gärtner ihrem eigenen bewährten System treu bleiben: Mit Herz, Verstand und mit einem grünem Daumen sollte der Erfolg auch weiterhin gesichert sein. Vorausgesetzt man achtet auf die Zeichen der Zeit und rührt die Trommeln. In allen Medien, offline und online.


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