Französische Malerrosen. Hübsche Diven für geschützte Lagen.

Gepostet in Pflanzenlieblinge

Man sagt, französische Malerrosen seien die Diven unter den Rosen. Nun, da ist durchaus etwas Wahres dran. Sie mögen es lieber etwas wärmer, können nasskalten Sommern ebenso wenig abgewinnen wie eiskalten Wintern. Nachdem wir uns das Wetter leider nicht aussuchen können, ist es also eine Frage des Glücks und adäquaten Winterschutzes ob eine Malerrose von Delbard bei uns wächst und gedeiht. Zwischen 2001 und 2011 klappte das auch in meinem bierfränkischen Garten ganz vorzüglich aber dann kamen die Barfröste im Februar 2012. Keine einzige meiner fünf Delbard-Rosen überlebte diesen Supergau. Um so glücklicher bin ich heute über Rosenbilder aus besseren Rosenjahren. Guy Savoy, Maurice Utrillo und Edgar Degas blühten damals den ganzen Sommer über einfach wunderbar. Sie standen an der Südseite des Hauses in einem eher trockenem Schotterbeet und wurden dort im Sommer von früh bis spät besonnt. Der scheinbar perfekte Platz für französische Malerrosen.


Die Rosenschule meines Vertrauens im nah gelegenen Effeltrich führt inzwischen auch keine Malerrosen mehr. Sie seien auf Dauer dann doch zu empfindlich, zumindest in dieser Region, sagt die Gärtnerin und rät zu robusteren Rosenschönheiten. Ein Rat, den ich in Zukunft sicher beherzigen werde. Denn wem nützt die schönste Rose, wenn sie im Garten kümmert, kränkelt und einfach nicht in die Gänge kommt.


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