Der Krokus. Viel mehr als ein Frühlingsbote.

Gepostet in Pflanzenlieblinge

Dieses Jahr ist der März ist so kalt, wie seit über 100 Jahren nicht. Wir Menschen mögen das beklagen, doch die Kälte hat auch etwas Gutes: Die Krokusse blühen seit Wochen und halten stoisch ihre zarten Blüten dem rauen Winterwind entgegen. In wärmeren Jahren wären die zarten Frühlingsboten längst schon verblüht.

Zu den Krokusarten, die in keinem Garten fehlen sollten, gehört der Elfenkrokus (Crocus Tommasinianus). Wo es ihm gefällt werden die Bestände von Jahr zu Jahr dichter und umfangreicher. Er erobert Beete ebenso wie Wiesen und karge Flächen unter Hecken. Sogar Schotterplätze und Kiesflächen erblühen im Vorfrühling im zartesten Lila. Für die großzügige Verbreitung sorgen sowohl zahlreich angelegte Brutzwiebeln, als auch Ameisen, die den Samen im Garten verteilen.

Blumenbild Gute Nacht Krokus

Gute Nacht Krokus


Neu gezüchtete Krokus-Hybriden haben zumeist größere Blüten als ihre wilden Schwestern und sorgen im Garten von März bis April für hübsche Farbkleckse im Wintergrau. Sie sind nicht nur Balsam fürs menschliche Auge, sondern auch eine wichtige Bienenfutterpflanze im zeitigen Frühling.

Zu den ganz besonders begehrten Krokus-Arten gehört Safran (Crocus sativus). Er blüht im Herbst und liefert mit seinen Stempeln das teuerste Gewürz der Welt.

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