Tulpen, Narzissen & Co brauchen jetzt Blumenzwiebelfutter

Gepostet in Gartenwissen kompakt

Manche Gerüchte halten sich nachhaltig, so auch dieses: Blumenzwiebeln bringen alles mit, was sie brauchen. Ja aber: Es macht schon einen Unterschied, ob eine Tulpenzwiebel nur einmal oder jedes Jahr aufs Neue blühen soll.

Tulpenbild The big Pink, Tulpen mit riesigen Blüten

Tulpen mit riesigen Blüten

Das Gleiche gilt für Hyazinthen, Narzissen, Krokus und all die anderen Frühlingsboten, auf die wir derzeit alle sehnlichst warten. Üppig, bunt und kräftig sollen sie blühen, am liebsten jedes Jahr und dafür brauchen sie alle einen geeigneten Dünger.

Düngen Sie Blumenzwiebeln zur rechten Zeit


Die Beste Zeit zum Düngen ist dann, wenn im zeitigen Frühling das Grün in den Beeten bereits zu sehen ist. Je nach Witterung kann dies Mitte März sein, ist der Frühling eher dran, dann darf man gerne auch früher düngen. Gedüngt wird bis zur Blüte, nicht länger. Denn die Pflanzen beginnen dann bereits, sich zurückzuziehen und brauchen dann keine zusätzlichen Düngergaben mehr. Viel wichtiger ist es, Verblühtes umgehend abzuschneiden. Lassen Sie die Blätter jedoch unbedingt noch stehen. Sie bringen die Nährstoffe in die Zwiebel und sorgen so dafür, dass die Blumenzwiebel kräftig wird und im nächsten Jahr wieder aufs Neue blüht.

Im Frühjahr ist die beste Zeit, Blumenzwiebeln zu düngen

Geben Sie auf rund um jeden Tuff Blumenzwiebelgrün ein Händchen voll mit Dünger und wenn Sie mögen, harken Sie den Dünger anschließend kurz ein. Wirklich notwendig ist das Einarbeiten jedoch nicht. Schnee und Regen übernehmen problemlos diesen Job.

Glaubensfrage ist jedoch, ob Sie preiswerten Blaukorn-Dünger oder organischen Dünger verwenden möchten. Organischer Dünger für Blumenzwiebeln ist etwas teurer, dafür aber auch ergiebiger, so dass letzten Endes der Preis eigentlich eine untergeordnete Rolle spielt. Sie düngen ja keinen Hektar, sondern in der Regel überschaubar kleine Gartenbeete oder Balkonkästen. Wichtig ist, dass der Dünger rasch zur Verfügung steht, eben dann, wenn die Blumenzwiebeln austreiben. Gut geeignet ist dafür auch Flüssigdünger.

Dünge-Ausnahmen bestätigen die Regel

Zu den Zwiebelgewächsen, die keinen zusätzlichen Dünger oder Kompost mögen, gehören Schneeglöckchen. Sie setzen gedüngt nur wenige Blüten an und dafür umso mehr und längere Blätter. Gleiches gilt meiner Erfahrung nach auch für Traubenhyazinthen. Sie verwildern gern und holen sich ohnehin zusätzliche Düngergaben am jeweiligen Standort.

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