Räume gestalten mit Kletterpflanzen in Haus und Garten!

Gepostet am Jan 15, 2013 in Gartenwissen kompakt

Je länger der Winter dauert, desto größer die Sehnsucht nach frischem Grün. Draußen dauert es bestimmt noch acht Wochen, bis die ersten Frühlingsboten sich zeigen. Doch im Haus haben schöne Pflanzen eigentlich immer Saison. Vorausgesetzt Sie berücksichtigten bei der Wahl der Pflanze deren Standort. Ein Fensterplatz im Süden, Westen, Osten oder Norden? Etwas weiter weg vom Fenster lässt die Lichtmenge schnell nach  und damit kommen vielleicht Urwaldgewächse zurecht, nicht jedoch Sonnenanbeter, zu denen nicht nur Kakteen gehören.

Mit dem richtigen Licht sorgen Sie selbst für den idealen Standort für alle Pflanzen.

Völlig unabhängig vom natürlich einfallenden Tageslicht machen sogenannte Pflanzenlampen. Sie sorgen selbst in der hintersten Ecke des Wohnzimmers für optimales Licht für lichthungrige Pflanzen aller Art.  Gute Pflanzenlampen geben dank moderner LED-Technik viel Licht, strahlen kaum Wärme ab und verbrauchen dabei nur sehr wenig Energie. Grund genug, bislang dunkle Zimmerecken und öde Flure in grüne Oasen zu verwandeln. Wer es am liebsten grün und üppig mag, landet ganz schnell bei den Kletterpflanzen als Zimmerdeko. Die Efeutute ist eine bekannte und sehr beliebte Vertreterin leicht zu pflegender Zimmerpflanzen. Sie treibt meterlange Triebe und kann entlang einer Wand geführt werden oder auf einem Schrank stehend, diesen elegant hinunter wallen. Das sieht wunderbar aus und ist zudem gut fürs Raumklima. Ausgezeichnet für diesen Zweck ist auch die Grünlilie. Sie gilt als „Staubsauger“ für Schadstoffe und zieht sogar Formaldehyd aus der Raumluft! Ähnliches leisten Philodendron, Birkenfeige, Drachenbaum, Birkenfeige und der Kolbenfaden. Aber dies nur am Rande.

Zimmerefeu ist sehr genügsam

Zimmerefeu ist sehr genügsam

Ein Mindestmaß an Pflege muss sein

Es verseht sich von selbst, dass selbst genügsame Pflanzen wie Efeutute und Grünlilie ein Mindestmaß an Pflege brauchen, um gesund zu wachsen. Dazu gehören das regelmäßige Besprühen mit Regenwasser(!) oder zumindest mit zimmerwarmen, abgestandenem Wasser sowie richtiges Gießen. Wenn die Pflanzen allerdings in Töpfen mit Seramis stehen, ist alles nur halb so arbeitsintensiv. Sobald der Feuchtigkeitsanzeiger  durch und durch rot ist, wird gegossen. Ein bis zwei Mal in der Woche sollte das in der Regel sein – zumindest im Winter und bei normaler Zimmertemperatur.

Tipp: Sammeln Sie Regenwasser und horten Sie vor dem Wintereinbruch einige Gießkannen oder Eimer des kostbaren Nass im Keller. Ihre Zimmerpflanzen werden es Ihnen danken.

Mit Kletterpflanzen gestalten Sie schnell und einfach auch draußen grüne Zimmer.Blumenbild Rose mit Clematis als Leinwandbild oder Kunstdruck im Wunschformat


Das Beste an Kletterpflanzen ist ihre Vielfalt. Man unterscheidet grob nach Kletterpflanzen, die sich am Untergrund selbst festhalten (Efeu, Wilder Wein, Kletterhortensie) und Pflanzen, die dafür eine Kletterhilfe benötigen (Clematis, Rosen, Pfeifenwinde,  Wein, Hopfen, Trichterwinden, Blauregen etc.).  Wer ganzjährig einen natürlichen Sichtschutz erreichen will, der setzt natürlich auf immergrüne Kletterpflanzen wie den robusten Efeu. Viel interessanter sind m. E. jedoch schnell wachsende Kletterpflanzen wie Clematis – gerne und am liebsten in Kombination mit Kletterrosen. Die beiden ergänzen sich den ganzen Sommer über wunderbar und was Wuchsfreude und Blütenreichtum angeht, so sind Clematis kaum zu überbieten. Im Mai treiben sie aus und von da an geht’s bergauf bzw. immer an der Kletterhilfe entlang. Je nach Sorte können das 15 cm oder auch einen ganzen Meter sein – täglich!

Tipp: Achten Sie beim Kauf einer Clematis unbedingt auf deren Rückschnittgruppe ( 1, 2, 3 oder 4). Was es damit genau auf sich hat, erfahren Sie beim Guru aller Clematisfreunde: Westphal.

Fototapete mit Clematisblüten

Kunstdrucke mit Clematis

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