Wie Rudbeckia, der gelbe Sonnenhut Licht in den Garten bringt.

Gepostet in Gartenwissen kompakt

Rudbeckia ist eine zuverlässige Prachtstaude. Einmal gepflanzt, ist für Jahre ausgesorgt. Mehr noch: Am richtigen Standort gedeihen manche Rudbeckien so prächtig, dass man sie immer wieder teilen und an einer neuen Stelle im Garten setzen kann. Oder man verschenkt so ein abgestochenes Stück einer Prachtstaude an liebe Gartenfreunde.

Gelber Sonnenhut - Rudbeckia

Gelber Sonnenhut – Rudbeckia

Der gelbe Sonnenhut gehört in meinem Garten von Anfang an dazu. Er mag es sonnig – allerdings entwickelt er dabei auch mächtigen Durst. Halbschatten ist eindeutig der bessere Platz für die ewig durstige Rudbeckia. Für Betonpflanzsteine ist der gelbe Sonnenhut leider nicht geeignet. Dort kümmert er, wird schnell welk und macht so keine rechte Freude mehr.


Wirklich prächtig und fast schon ausufern gedeiht der Sonnenhut jedoch auf der Westseite und auf der Ostseite des Garten. Im lichten Halbschatten und im lehmigen Gartenboden. Lange harte Winter können dem Sonnenhut nichts anhaben. Die ersten Blätter erschienen lediglich etwas später als üblich. Gepflegt wird Rudbeckia wie andere Stauden auch: Zwei Düngergaben (März und Mitte Juni), die auch durch ein wenig Kompost ersetzt werden kann, ausgiebig wässern, wenn die Pflanze es anzeigt (sie lässt bei Durst schnell die Blätter hängen), Verblühtes abschneiden und ggf. in Schach halten. Wo es dem Sonnenhut gefällt, breitet er sich gerne ungestüm aus. Mit Wurzelablegern und auch mit Samen. Die Blüten halten sich übrigens auch in der Vase bestens.

Rudbeckia hat es bis zur Staatsblume von Maryland gebracht

Der schwedische Botaniker Carl von Linné (1707 bis 1778) hat das heute noch geltende System der Pflanzennamen erfunden. Er benannte den Sonnenhut – botanisch Rudbeckia – nach Olof Rudbeck, der Linné stark beeinflusst hatte. Rudbeck galt als Universalgenie und lehrte als Forscher an der Universität von Uppsala, wo er auch den ersten Botanischen Garten Schwedens anlegte.

Der Sonnenhut als Staatsblume von Maryland: Eine Art des aus den Weiten Nordamerikas stammenden Sonnenhuts – Rudbeckia hirta, dort auch Black-Eyed Susan genannt – ist die Staatsblume von Maryland, einem Bundesstaat an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Ihre Blütenfarben, Schwarz und Gold, finden sich auch im Staatswappen wieder. Quelle: PDM

Der Sonnenhut ist dank seiner leuchtend sonnengelben Blüten auch ein prima Motiv für stimmungsvolle Blumenbilder. Besonders die Makros von der Schwarz glänzenden Mitte begeistern den Betrachter. Gibt es doch tatsächlich so einiges darin zu entdecken: Diese schwarzen, kreisförmig angeordneten Staubgefäße öffnen sich von innen nach außen der Reihe nach und sehen dann wie kleine Sterne mit goldigem Innenleben aus. Hübsch, nicht wahr?

Zur Sonnenhut-Kollektion


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