Zwerg-Iris. Die Göttin des Lichts im Kleinstformat.

Gepostet in Pflanzenlieblinge

Zu den ersten Frühlingsboten im Garten gehört die Zwerg-Iris (Iris reticulata). Sie wird nur 15-20 cm hoch und blüht zwischen Februar und März. In meinem Garten begeistern der Reihe nach lila, blaue, blau-gelb gesprenkelte und gelbe Zwergiris; ist das Erscheinen der hübschen Blüten doch immer ein Indiz dafür, dass Frühling nicht mehr weit ist.

 Zwerg-Iris (Iris reticulata)

Zwerg-Iris (Iris reticulata)

Die frühe Blüte hat allerdings auch ihren Preis: Schon so manches Jahr wurden die Zwerge eingeschneit, kaum dass sie erschienen sind. So auch heuer. Der Winter ist zurückgekommen und deckt alles Bunte im Garten wieder zu. Wirklich schade.

Blaue Zwerg-Iris

Ein Tuff Zwerg-Iris sieht aus wie ein Knabenchor

Anders als ihre großen Schwester, die Bartiris, ist die Zwerg-Iris keine Staude, sondern ein Zwiebelgewächs. Einmal gesteckt kann sie viele Jahre an Ort und Stelle bleiben und mit etwas Glück, vermehrt sie sich dort auch durch Brutzwiebeln.

Violette Zwerg-Iris


Es dauert allerdings Jahre, bis auf diese Weise große Tuffs entstehen. Im Steingarten oder unter Büschen machen sich Zwergiris sehr gut. Nach der Blüte bleiben die unauffälligen schmalen Blätter noch ein Weilchen stehen, bis auch sie welken. Spätestens ab Mai zieht sich die Zwerg-Iris komplett zurück und wartet dann als Zwiebel auf ihren nächsten Einsatz als göttliche Frühlingsbotin.

Meine liebsten Zwerg-Iris im Garten

Weitere Blumenbilder mit großen und kleinen Irissen


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