Spaß und Erfolg mit Schmetterlings-Orchideen

Gepostet in Gartenwissen kompakt

Manche Blumenbilder wachsen nicht im Garten, sondern auf der Fensterbank. Zu meinen absoluten Lieblingen gehören dabei Schmetterlings-Orchideen (Phalaenopsis), denn sind besonders robust und pflegeleicht. Auch Anfänger kommen mit ihnen spielend zurecht, sofern man einige wenige Pflegetipps beherzigt.

 

Kunstdruck mit Orchidee

Rosa Schmetterlings-Orchidee

Das kleine Pflege-1×1 der Schmetterlings-Orchideen

Schmetterlingsorchideen zu pflegen ist dank neuer robuster Züchtungen absolut simpel. Die wichtigsten Regeln sind:

  • Sparsam gießen. Am besten mit abgestandenen, zimmerwarmen Regenwasser. Man kann den ganzen Wurzelballen auch einmal wöchentlich kurz in einem Behälter mit Regenwasser tauchen und danach gleich wieder gut abtropfen lassen. Wer Orchideen in speziellen Hängekörbchen zieht, tut sich mit der Tauchmethode sicher leichter. Stehen Orchideen dagegen in Tongranulat und fest in Übertöpfe gepflanzt, geht das Gießen von oben sicher schneller und einfacher.
  • Viel Licht aber besser keine direkte Sonne: Schmetterlingsorchideen sind sogenannte Aufsitzer. In freier Natur erobern sie oft höher gelegene Astgabeln in den Bäumen des Regenwalds. Dort krallen sie sich mit ihren Luftwurzeln fest und kommen mit nur wenig Humus aus. Da die Luftwurzeln selbst Wasser aus der Luft aufnehmen und speichern können kommen diese Orchideen mit sehr wenig Substrat aus. Direkte Sonne wird oft nicht so gut vertragen. Ein West-, Ost- oder Nordfenster sind für Schmetterlings-Orchideen gleichermaßen gut geeignet.
  • Wärme, aber keine Hitze. Schmetterlingsorchideen sind ideale Zimmerpflanzen fürs Wohnzimmer. Sie lieben Temperaturen ab 18 bis 28 Grad. Unter 16 Grad sollte das Thermometer am besten gar nicht fallen, auch nicht im Sommerquartier.
  • Genügend Luftfeuchtigkeit. Als Pflanze des Regenwalds mag die Schmetterlingsorchidee feuchtwarme Luft und freut sich über regelmäßiges Besprühen der Blätter mit zimmerwarmen Regenwasser. Blüten spart man beim Sprühen natürlich aus!
  • Wenig Dünger. Orchideen sind salzempfindlich und brauchen nur sehr wenig Nährstoffe. Verwenden Sie am besten speziellen Orchideendünger nach Packungsvorschrift.
  • Sommerfrische ja, aber nur unter geschützten Bedingungen. Ab  Mitte Mai bis Anfang August stehen Schmetterlingsorchideen auch gerne draußen. Wählen Sie dafür einen schattigen, geschützten Platz, beispielsweise auf der Veranda oder im Schattenbereich einer überdachten Terrasse.
  • Nur bei Platzmangel an Stäbe binden. Im Handel werden Schmetterlingsorchideen stets an Stäbe fixiert. Das dient der Transportsicherung und hilft, viele Orchideen auf engsten Raum aufzustellen. Auf der eigenen Fensterbank muss das nicht sein. Wer Orchideentriebe nach eigenem Gusto wachsen lässt, wird mit mehr Blüten belohnt. Je waagerechter die Trieben wachsen, desto mehr Knospen entstehen.

 


Fazit: Schmetterlings-Orchideen (Phalaenopsis) lassen sich ganz einfach auf dem Fensterbrett halten und pflegen. Sofern Sie stets zimmerwarmes Regenwasser verwenden, oder ersatzweise gut abgestandenes zimmerwarmes Leitungswasser, klappt das sicher auch bei Ihnen. Tipp: Anfänger sollten mit den robusten Sorten vom Discounter beginnen. Bei Preisen um die sechs Euro machen Sie garantiert nichts verkehrt.

Hellgelbe Schmetterlings-Orchidee

Hellgelbe Schmetterlings-Orchidee

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