Gartenmöbel fürs kleine Budget: Paletten-Sofa im Schrebergarten

Gartenmöbel fürs kleine Budget: DIY-Paletten-Sofa im Schrebergarten

Mein Terrassensofa baue ich jetzt selbst, sprach die Tochter letztes Jahr und nahm zwecks dessen Europaletten mit, die seit Jahr und Tag nur Platz in meiner Garage wegnahmen. Keine zwei Wochen später bestaunte ich das Ergebnis in ihrem Schrebergarten. Sie hat die Paletten zersägt, abgeschliffen, weiß gestrichen, große Kissen mit rotem Stoff bezogen und fertig war ihr Terrassensofa Marke DIY. Stabil ist es auf jeden Fall und weil die Kissen nachts trocken in der Laube liegen, macht dem Möbelstück schlechtes Wetter auch nichts aus. Tolle Idee, insbesondere weil das Terrassensofa perfekt in diese Ecke passt und weil es ihm völlig egal ist, wenn meine beiden Enkel auf dem Sofa eher turnen als sitzen. Möbel aus Paletten halten das sicher aus, allenfalls Splitter könnten sich die lieben Kleinen holen. Das gilt leider auch für alle anderen, die sich auf die ungehobelten Latten setzen und leichtsinnig auf die Sitzauflage verzichten.

Altes Holz für neue Gartenmöbel

Die Idee, altes Holz wieder zu verwerten ist nicht neu. Auch der Kult um die Euro-Paletten läuft bestimmt schon zwei drei Jahre. Neu ist allerdings, dass sich immer mehr junge Leute nicht nur fürs Upcycling begeistern, sondern auch fürs Gärtnern. Und offen gestanden, hätte ich mir bis vor Kurzem nicht vorstellen können, dass die eigenen erwachsenen Kinder von mir (!) wissen wollen, wie Gärtnern geht. Wenn das so ist, ist die Zeit wohl reif für schicke Garten- und Terrassenmöbel aus altem, gebrauchtem Holz.

Gartenmöbel für die Lounge, ein Zweiersofa von Wittekind

Loungemöbel, das Zweiersofa von Wittekind

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Was Gartenmöbel von Wittekind und Paletten-Möbel gemeinsam haben

Upcycling für Ästheten geht so: Aus gebrauchtem, heimischen Holz werden neue Möbel. Modern und gradlinig im Stil, großzügig geschnitten und naturbelassen. Weil altes Holz so aussehen darf, wie es von Natur aus ist: In Würde ergraut aber noch immer schön, stabil und natürlich voll funktionsfähig. Bei Wittekind entstehen nach diesem Konzept neue stylische Gartenmöbel: Groß, stabil aber auch sehr eigenwillig und individuell. Die Geschichte des verwendeten Holzes spricht für sich und mir gefällt genau das ausnehmend gut.

Im Wittekind-Sortiment sind Loungemöbel, Tische, Bänke und Stühle für Gastronomie und private Gärten, letztere sollten unbedingt großzügig geschnitten sein, denn was ein echter Wittekind ist, braucht eben mehr Raum als der Nullachtfünfzigplastiksitz vom Discounter. Aber von ökologisch bedenklichen Sitzgelegenheiten wollen wir Gartengenießer ja ohnehin schon lange nichts mehr wissen. Wenn schon neue Möbel, dann bequem, hochwertig und mit richtig gutem Gewissen!

Dazu passen dann auch die beiden gewaltig dimensionierten Windlichter, die vermutlich auch einem gepflegten Sturm standhalten und dabei stoisch ihr Licht hochhalten.

XXL-Windlichter von Wittekind

Fast schon sturmfeste XXL-Windlichter

 

© Fotos der Gartenmöbel mit freundlicher Genehmigung von Wittekind, © Palettensofa Julia Poetsch

Fiona Amann

Fiona Amann ist Werbetexterin, Bloggerin, Produktfotografin, Blumenfotografien und gärtnert leidenschaftlich gerne. In ihrem Gartenblog "Wo Blumenbilder wachsen" teilt sie Gartenwissen aus vier Jahrzehnten, stellt Lieblingspflanzen und ihre Pflege vor, verrät die Lieblingsrezepte ihrer Familie und Rezepte aus ihrer Landküche und stellt, wenn sie zum Thema passen, lohnenswerte Gartengeräte, Koch - und Gartenbücher vor.
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