Blumenbilder auf Trauerkarten drücken aus, was Angehörige in einem Trauerfall kaum in Worte fassen können: Ein geliebter Mensch ist für immer von uns gegangen und hinterlässt nun eine schmerzliche Lücke. Zum Abschied versenden Angehörige seinen letzten Gruß an alle Bekannten, Freunde und Verwandten – oft mit einem Blumenmotiv auf der Trauerkarte. Warum?

Blumen und Blumenbilder auf Trauerkarten oder Traueranzeigen haben in der christlichen Beerdigungskultur eine lange Tradition, ebenso wie Sterbebilder mit einem Porträt des Verstorbenen und Traueranzeigen in der Presse. Neu hinzu gekommen sind Traueranzeigen in Gedenkportalen im Internet. Beerdigungsinstitute übernehmen zumeist die Gestaltung der Karten und Anzeigen. Bestatter überlassen dabei nichts dem Zufall, erst recht nicht die Auswahl des Blumenmotivs.

Gleiches gilt für jene, die bereits zu Lebzeiten alles regeln möchten, was möglich ist. Sei es um die Familie zu schonen, oder um sicher zu gehen, dass die eigene Bestattung exakt so ablaufen wird, wie sie es festlegen.

Welche Blumenbilder auf Trauerkarten?

Wer war der oder die Verstorbene? Liebte sie Blumen? Pflegte sie selbst einen Garten? Hegte sie Lieblingspflanzen auf der Fensterbank oder war sie jemand, dem Mutter Natur sehr am Herzen lag. All dies bringt Angehörige hoffentlich rasch auf eine passende Blumenbild-Idee: Egal ob Orchidee, Vergissmeinnicht, edle Lilien, Rosen, Flieder … die Symbolik der Blumen spricht für sich.

Bewerten Sie die Sprache der Blumen trotzdem nicht über. Fragen Sie sich lieber, welches Blumenmotiv hätte sich der oder die Verstorbene für die Trauerkarte selbst ausgesucht? Rosen oder Veilchen? Edle Lilie oder eine weiße Orchidee? Eine bunte Blumenwiese oder eine liegende, vielleicht sogar geknickte Rose in Schwarzweiß?

Sichere Blumenbilder auf Trauerkarten. Ein letzter Gruß an alle. | Blumenbilder auf Trauerkarten spenden, wie echte Blumen, Trost und geben Hoffnung. Doch während Blumen rasch verblühen erinnern Karten noch in vielen Jahren an Verstorbene.

Trauerkarte einer begeisterten Gärtnerin

Lassen Sie bitte Ihr Herz sprechen und denken Sie dabei bitte nicht an das mögliche Gerede der Nachbarn. Es ist Ihre Entscheidung, stehen Sie dazu. Jedes Mal, wenn Sie in Zukunft diese Trauerkarte zur Hand nehmen, werden Sie an den oder die Verstorbene denken. Hoffentlich in Liebe und Dankbarkeit.

Wo gibt es sichere Blumenbilder für Trauerkarten?

Bitte fallen Sie nicht auf die zahlreichen, angeblich kostenlosen Bilder aus dem Internet und Bildportalen herein. Kostenlose Blumenbilder gibt es nicht, einer bezahlt immer die Rechnung. Warum? Weil das Geschäft mit den kostenlosen Bildern

  • auf Werbe-Einnahmen der Bildportalbetreiber basiert, und
  • auf Dreistigkeit derjenigen, die Bilder irgendwo klauen und in ein Bilderportal einstellen um ihr eigenes Ego zu streicheln oder vor anderen anzugeben, und
  • auf die Naivität derjenigen, die dort diese Blumenbilder downloaden, ohne das kriminelle Kalkül dahinter zu erkennen. Ein simpler, „kostenloser“ Download kann für sie am Ende sehr teuer werden, insbesondere dann, wenn das Bild anschließend bearbeitet, gedruckt oder im Internet veröffentlicht wird.

So bitte nicht. Wie dann?

  1. Option: Fragen den Bestatter, ob er ein lizenziertes Blumenbild für Trauerkarten zur Verfügung stellen kann. Bestatter sind inzwischen sensibilisiert was das Thema Bilderklau im Internet angeht und achten sehr darauf, keine geklauten Bilder zu verwenden. Denn wird der Bilderklau entdeckt, wird es für Bestatter richtig teuer.
  2. Option: Kaufen Sie die Lizenz für das gewünschte Blumenmotiv direkt beim Fotografen, beispielsweise bei Nature to Print, oder bei einer der großen Bilderdienste wie iStockphoto. Privat genutzte Bildlizenzen sind schon für kleines Geld zu haben.
  3. Option: Fotografieren Sie selber.

Wie sehen gute und sichere Blumenbilder für Trauerkarten- und anzeigen aus?

Erlaubt ist, was Ihnen gefällt.

  • Bestatter verwenden gerne freigestellte Blumenmotive auf weißem Hintergrund, weil man den Text leichter integrieren kann.
  • Garten- und Blumenfreunden bevorzugen dagegen vollflächige, natürlich schöne Blumenbilder, wie man sie von Grußkarten kennt.

Ob Schwarz-Weiß oder in Farbe sollte beim Digitaldruck preislich keinen Unterschied ausmachen. Aber da kalkuliert jede Druckerei anders, und Bestatter auch.

Bezahlt die Sterbeversicherung Blumenbilder für Trauerkarten?

Möglicherweise ja. Das kommt aber ganz auf die ausgehandelten Vertragsbedingungen an und die fallen, von Sterbeversicherung zu Sterbeversicherung, unterschiedlich aus. Fragen Sie am besten vor Vertragsabschluss Ihren Versicherungsberater.
Doch egal wie dessen Antwort ausfällt: Sichere Blumenbilder auf Trauerkarten gehören ebenso zu einer Bestattung, wie Blumen, Trauersträuße und -Kränze zur Beerdigung. Ohne Blumen zum letzten Adieu geht es nicht.

 

Sichere Blumenbilder auf Trauerkarten. Ein letzter Gruß an alle. | Blumenbilder auf Trauerkarten spenden, wie echte Blumen, Trost und geben Hoffnung. Doch während Blumen rasch verblühen erinnern Karten noch in vielen Jahren an Verstorbene.

Fiona Amann

Fiona Amann ist Werbetexterin, Bloggerin, Produktfotografin, Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. In ihrem Gartenblog "Wo Blumenbilder wachsen" teilt sie Gartenwissen aus vier Jahrzehnten, stellt Lieblingspflanzen und ihre Pflege vor, verrät die Lieblingsrezepte ihrer Familie und Rezepte aus ihrer Landküche und stellt, wenn sie zum Thema passen, lohnenswerte Gartengeräte, Koch - und Gartenbücher vor.

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