Reine Herzenssache: das Tränende Herz

Reine Herzenssache: das Tränende Herz

Kaum eine andere Pflanze weckt so nostalgische und romantische Gefühle wie das Tränende Herz. Die Staude ist nicht nur ausnehmend hübsch, sondern auch sehr einfach im Garten zu kultivieren.

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Mein Herz schlägt für die romantische Rose Pomponella

Mein Herz schlägt für die romantische Rose Pomponella

An ihr scheiden sich die Rosengeister. Puristen und Anhänger der „wahren“ alten Rosen lehnen sie mit der Begründung ab, sie sei „nur“ der Abklatsch des Originals und verweisen auf die Kletterrose Raubritter. Doch während diese nur einmal im Jahr überreich blüht und immer wieder von Rosenkrankheiten heimgesucht wird, ist Pomponella Freude pur im Rosengarten.

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Die Rosenprinzessin

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Sie kam vor vier Jahren überraschend zum Geburtstag und ist einfach geblieben: Princess Alexandra of Kent.

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Das Tränende Herz bringt Licht und Farbe in halbschattige Beete.

Das Tränende Herz bringt Licht und Farbe in halbschattige Beete.

Das Tränende Herz ist der Inbegriff für romantische Blumen, es wird aber auch gerne mit christlicher Symbolsprach belegt. Je nach Gesinnung wird das Tränende Herz also auch Herzjesublume, Herzstockerl oder Muttergottesblume genannt. Das Tränende Herz ist nicht einfach zu fotografieren Ich mag das Tränende Herz vor allem weil es verspielt ist und weil die rosa-weißen Blüten so schön mit den hunderten Traubenhyazinthen harmonisieren, die zur gleichen Zeit im Garten blühen. Wenn dann die Sonne spät am Vormittag das halbschattige Beet erreicht, ist der richtige Moment zum Fotografieren gekommen. Was zu dieser, oft launisch-wechselhaften Jahreszeit gar nicht so einfach ist. Denn die kleinen Herzblüten schwanken und wackeln schon beim geringsten Luftzug. Geduld ist hier gefragt, dazu ein stabiles Stativ und ein paar Tricks. Wie beispielsweis das Setzen eines hauchdünnen weißen Segels, um zu starke Sonnenstrahlen abzuhalten und den Wind. Das Herzstockerl braucht ausreichend Spielraum im Beet Was angehende Gärtner noch interessiert: Das Tränende Herz, ist im Garten denkbar einfach zu kultivieren. Die Staude wird 50 bis 90 cm hoch und mit den Jahren gut anderthalb Meter breit. Sie blüht ab Mitte April bis Juni. Danach zieht sich die Pflanze so nach und nach zurück. Das heißt: Ihre Blätter werden gelb und vertrocknen. Was kein Fehler ist.  Geschickt mit anderen Stauden kombiniert lassen sich die unschönen vergilbenden Blätter recht gut verdecken. Wie alle anderen Stauden auch, freut sich das Tränende Herz über eine Düngergabe im zeitigen Frühjahr und über einen halbschattigen Standort mit frischem, humosem Gartenboden. Staunässe mag das Tränende Herz dagegen nicht. Wo es stört oder zu üppig geworden ist, kann das Tränende Herz auch verpflanzt werden. Das geschieht am besten nach der Blüte Mitte Juni. Im Gegensatz zum roten blüht das weiße Tränende Herz übrigens wesentlich länger. Knipst man das Verblühte rechtzeitig aus, erscheinen immer wieder frische Blütenstiele und dazu üppiges Grün. Anstatt sich zurückzuziehen, wächst die weiße Herzblume bis in den Sommer immer weiter. Man sollte ihm dafür genügend Platz einräumen und nicht damit rechnen, dass dieser ab Mitte Juni von anderen Stauden übernommen werden kann. Sowohl das weiße als auch das rote bzw. rosane Tränende Herz passen wunderschön zu blau, rosa oder weiß blühenden Zwiebelgewächsen. Zu Tulpen und Traubenhyazinthen, Skillas, Dichternarzissen und zu Hyazinthen und ab Mai dann zu kleinen bis mittelgroßen Hostas – am schönsten zu denen mit panaschierten Blättern....

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Video: Akeleien in Garten und freier Natur.

Wie bezaubernd. Ein Film, der die unglaubliche Vielfalt der Akeleien (Columbine, Ancolie, Aquilegia) zeigt. Naturformen überzeugen genauso wie zahlreiche gezüchtete Variationen und Hybriden. Ein Muss für Blumenfans.

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