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Die Sonnenbraut: leichte Aussaat – lange Blütenpracht.

Warum Sonnenbraut Helenium?

Die Prachtstaude bringt jedes Blumenbeet zum Leuchten. Die kräftigen Sonnenpflanzen kommen ursprünglich aus Nordamerika, halten Frost aus und Hitze, solange der Boden gehaltvoll ist und nicht völlig austrocknet. Die Sonnenbraut wurde 2008 zur Staude des Jahres gekürt und ihr Name bezieht sich auf den griechischen Sonnengott Helios. Es lohnt sich, die Sonnenbraut zu säen. Die Aussaat gelingt leicht und Sie haben auf einen Schlag zig Jungpflanzen, um Blumenbeete in ein Blütenmeer zwischen Gold, Orange und Rot zu gestalten.

Sonnenbraut blüht zwar schon im ersten Standjahr oder im Jahr der Aussaat, aber wie grandios sie wirklich ist, zeigt die erst im zweiten und dritten Jahr: Sie ist eine straff aufrecht wachsende standfeste Prachtstaude, die, je nach Sorte ab Juni über viele Wochen hinweg wunderschön blüht und dabei Bienen wie magisch anzieht. Helenium ist ideal für den mittleren oder hinteren Bereich des Staudenbeetes und passt perfekt zu Sonnenhut (Rudbeckie), Sonnenauge (Heliopsis),  Stauden-Sonnenblume (Helianthus) violetten und weißen Astern oder auch Kandelaber-Ehrenpreis.

Sonnenbraut Helenium Rot-Gold-Hybride im Garten von Nature to Print

Helenium, Sonnenbraut säen: wie und wann?

Zum Glück lässt sich die Staude so einfach säen wie einjährige Sommerblumen. Das hat den großen Vorteil hat, dass Sie sich nicht nur mit zwei, drei neuen Pflänzchen begnügen müssen, sondern beim Bepflanzen der Beete so richtig aus dem Vollem schöpfen können. Bester Zeitpunkt für die Aussaat auf der Fensterbank ist Mitte Februar bis Ende März. Helenium geht zuverlässig und gleichmäßig auf.

  1. Verwenden Sie keimfreie Anzuchterde
  2. Säen Sie dünn und decken Sie das Saatgut nicht ab, sondern drücken Sie es nur an, damit es Bodenschluss erhält.
  3. Stellen Sie die Saatschale in ein Mini-Gewächshaus oder stellen Sie sie in einen Gefrierbeutel.
  4. Lüften Sie täglich, damit das Substrat nicht schimmelt.
  5. Keimtemperatur: 20° C
  6. Keimdauer: etwa 2-3 Wochen
  7. Kultivieren Sie die Sämlinge nach dem Auflaufen etwas kühler (16° -18° C) aber auf jeden Fall hell. Ein Fensterplatz in einem unbeheizten Zimmer geht gut, ein Gewächshaus wäre natürlich komfortabler.
  8. Von der Keimung bis zum Pikieren dauert es etwa 4-6 Wochen.
  9. Pikieren Sie die Sämlinge sobald sich nach den Keimblättern die ersten Blättchen zeigen, zu zweit in 11/12er-Töpfe mit Einheitsblumenerde.
  10. Pinzieren (den Haupttrieb abscheiden) Sie die Jungpflanzen, damit sie von klein auf buschiger wachsen.
  11. Halten Sie das Substrat feucht, aber nicht nass.
  12. Härten Sie die Jungpflanzen ab Mitte April draußen ab. Am einfachsten gelingt dies in / mit durchsichtigen Aufbewahrungskisten aus dem Möbelhaus.
  13. Pflanzen Sie die Jungpflanzen erst nach den Eisheiligen Mitte Mai ins Freiland.
  14. Pflanzabstand: je nach Sorte und Wuchshöhe etwa 40 bis 70 cm. Achten Sie auf die genauen Angaben auf der Samentüte.

Sonnenbraut vermehren durch teilen: wie und wann?

Sie können Helenium auch sehr gut durch Teilen vermehren. Heben Sie dazu den Wurzelstock im Herbst (oder Frühling) aus der Erde. Teilen Sie anschließend den Wurzelstock in einzelne Rosetten. Das geht zumeist mit der Hand. Setzen Sie jedes Teilstück an einem neuen Platz mit frischer Erde und gießen Sie kräftig an.

Teilen Sie die Sonnenbraut alle vier bis fünf Jahre, damit Vitalität und Blühfreude der Stauden erhalten bleiben.

Solo für eine rote Sonnenbraut“ Blumenbild auf Leinwand oder FineArt von Nature to Print

Sonnenbraut: welcher Standort?

Die Sonnenbraut ist ein echtes Sonnenkind und wächst am liebsten in voller Sonne, doch auch leicht halbschattige Standorte nimmt sie klaglos hin und blüht dort sogar noch viel länger.

Wann pflanzen und welcher Pflanzabstand?

Setzen Sie Gruppen mit jeweils drei bis neun Pflanzen. Der Pflanzabstand hängt von der jeweiligen Sorte und deren Wüchsigkeit ab, in der Regel 40 bis 70 cm von Pflanze zu Pflanze. Beste Pflanzzeit für neu gekaufte Stauden liegt im Herbst (September, Oktober). Die Pflanzen haben dann vor dem Winter noch genügend Zeit einzuwurzeln.

Jungpflanzen, die Sie im März gesät haben, setzen Sie dagegen bereits nach den Eisheiligen, Mitte Mai. Sie blühen bereits im 1. Jahr.

Bereiten Sie den Boden zuvor tiefgründig vor. Entfernen Sie alle Unkräuter, insbesondere Wurzelunkräuter wie Löwenzahn, Quecke, Kriechender Hahnenfuß, Wegerich, Klee, Schachtelhalm, Winden, Disteln, Brennnesseln, Giersch, Gundermann, Wegerich, Günsel und Wollziest müssen restlos raus. Achtung: Jedes Wurzelstück, das im Boden bleibt, wird zu einer neuen Pflanze.

Helenium pflegen: was ist wichtig?

Blumenbild auf Leinwand „Tanz der Sonnenbraut“ von Nature to Print

 

Sonnenbraut ausputzen: wie und warum?

Schneiden Sie Verblühtes zeitnah ab, um den Blütenflor zu verlängern. Das funktioniert am besten in Jahren, in denen Helenium schon sehr früh blüht. Steht noch ein langer Spätsommer oder goldener Herbst bevor, sollten Sie sich die Mühe machen und Verblühtes tatsächlich abschneiden. Schauen Sie genau hin und Sie entdecken bereits neue Knospen in den Blattachseln.

Helenium: Wann ist Blütezeit?

Je nach Sorte zwischen Juni und Oktober.

Wie groß wird die Sonnenbraut?

Im Handel gibt es verschiedene Sorten mit unterschiedlichen Wuchshöhen von 40 cm bis 160 cm. ‚Rauchtopaz‘ wird nur 80-120 cm hoch, ‚Rotgold-Hybriden‘ können 120 cm Höhe erreichen und die Wildform wird um die 150 cm hoch.

Prachtstaude Helenium ‚Rauchtopaz‘, Sonnenbraut, Korbblütler und Bienenpflanze

Ist die Sonnenbraut eine Bienenpflanze?

Ja! Die Sonnenbraut gehört zu den Korbblütlern (Asteraceae). Bienen und Hummeln lieben die Prachtstaude und finden in den Blüten wochenlang Pollen und Nektar.

Welche Pflanzpartner?

Krankheiten und Schädlinge?

Schnecken gehen nur an den frischen Austrieb. Handeln Sie daher rechtzeitig und legen Sie sich eine gute Strategie gegen Schnecken zurecht. Wenn Ihnen regelmäßiges Absammeln zu mühsam und Killen zu grausig ist, lesen Sie nebenan, wie Sie Schnecken vertreiben, ohne zu schaden. Einmal etablierte, groß gewordene Stauden sind zu hart für Schnecken. Es besteht keine Gefahr.

Helenium stützen: ja, nein, mit was?

Helenium ist recht standfest, aber das hängt von ihrer Wuchshöhe ab. Kleinere Sorten brauchen keine Stützen. Mittelgroße und große Sorten ab 90 cm stützen Sie am besten mit Mondstützen oder mit einem großmaschigen Staudengitter oder Staudenhalter. Sie können quer liegende Gitter auch mit Bambus selbst bauen. Einmal eingewachsen sind die Stützen den Rest der Gartensaison unsichtbar.

Eignet sie sich für den Vasenschnitt?

Ja, wenn Sie haben gönnen Sie sich ruhig ein paar Blütenstiele für die Vase. Entfernen Sie unten herum alle Blätter, damit sie nicht im Wasser faulen. Die festen Stiele und Blüten halten sehr lange in der Vase. Kombinieren Sie den Blumenstrauß mit weiteren Blumen aus dem Garten. Astern und Sonnenhut passen gut dazu, besonders wolkig wird der Strauß mit ein paar Blütenstielen der weißen Myrtenaster.

Ist die Sonnenbraut giftig?

Die Sonnenbraut ist nicht giftig.

Allergiker sollten bei der Pflege stets Handschuhe tragen, denn Hautkontakt kann zu Hautreizungen bis hin zur Kontaktallergie führen. Damit ist nicht zu spaßen, denn einmal erworben, bleibt eine Kontaktallergie für immer.

Ist Helenium winterhart?

Ja, die Wildsorte übersteht sogar starke Fröste bis – 40° C. So kalt wird es bei uns in Oberfranken nie, wohl aber in ihrer Heimat Nordamerika. Hierzulande gilt für die Gartenstauden wohl eher die Winterhärtezone 5, minus 23,4° C bis minus 28,8° C. Das reicht völlig, selbst für kalte Regionen.

Helenium glänzt im Sonnenlicht. Blumenbild auf Leinwand oder FineArt von Nature to Print

Woher stammt Helenium?

Die Sonnenbraut stammt ursprünglich aus Nordamerika, von Quebec bis British Columbia, Texas, Carolina. An ihrem natürlichen Standort besiedelt sie Wegränder, feuchte Wiesen und Waldränder.

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