Wenn Sie Ihre Rosen lieben, putzen Sie sie zur Blütezeit täglich aus. Einerseits sorgen Sie so dafür, dass die Rosen keine Energie in Hagebutten stecken, sondern so rasch als mögliche wieder blüht. Andererseits sehen ausgeputzte Rosen einfach besser aus. Ist der erste Blütenflor dann vorbei, rät der Rosenexperte dringend zum Sommerschnitt der Rosen.

Markus Kobolt von Lubera schneidet seine Rosen im Sommer noch radikaler zurück und der Erfolg gibt ihm recht. Ein radikaler Sommerschnitt ist wie ein Jungbrunnen für die Rose und spornt sie an, aus eigener Kraft gesund und neu auszutreiben.

Ein radikaler Sommerschnitt der Rosen entfernt alles, was krank ist.

Doch egal wie stark Sie Ihre Rose im Sommer auch zurückschneiden, das Schnittgut der Rosen entsorgen Sie vorsichtshalber nicht im eigenen Kompost, sondern über den Hausmüll. Dies nur damit möglicherweise bereits vorhandene Pilzsporen nicht über den Kompost zurück auf die Beete kommen.

Welche weitere Pflegemaßnahmen fördern einen gesunden Austrieb der Rosen?

Düngen Sie nach dem radikalen Sommerschnitt noch einmal alle Rosen mit organischem Rosen- oder Staudendünger. Lockern Sie die Erde rund um die Rosen gut auf und entfernen Sie Unkraut. Sorgen sie dafür, dass Ihre Rosen “gut im Wind” stehen, so dass die Rosen nach einem Regenschauer schnell wieder trocknen, denn nasse Blätter befördern stets auch den Befall von Pilzerkrankungen.

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Je länger der Herbst, desto größer der Effekt des radikalen Sommerschnitts.

Niemand kann vorhersagen, wie schnell es im Herbst richtig frostig wird. 2014 und 2015 waren so mild, wie nie und viele Rosen blühten sogar noch an Weihnachten! Gut, wenn dann der Sommerschnitt radikal gewesen ist. Die Freude über die späten Rosenblüten wird dann nicht durch kranke Rosenblätter gestört.

Fiona Amann

Fiona Amann ist Werbetexterin, Bloggerin, Produktfotografin, Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. In ihrem Gartenblog "Wo Blumenbilder wachsen" teilt sie Gartenwissen aus vier Jahrzehnten, stellt Lieblingspflanzen und ihre Pflege vor, verrät die Lieblingsrezepte ihrer Familie und Rezepte aus ihrer Landküche und stellt, wenn sie zum Thema passen, lohnenswerte Gartengeräte, Koch - und Gartenbücher vor.

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