An Rose Pomponella scheiden sich die Geister. Puristen und Anhänger alter Rosen lehnen Kordes romantische Märchenrose mit der Begründung ab, sie sei nur der Abklatsch des Originals und verweisen auf die Kletterrose Raubritter. Doch während diese nur einmal im Jahr überreich blüht und immer wieder von Rosenkrankheiten heimgesucht wird, ist Rose Pomponella gesund und damit Freude pur im Rosengarten. Rosenliebhaber wissen genau dies sehr zu schätzen.

Warum Rose Pomponella pflanzen?

Pomponellas kleine, dicht gefüllte Blüten sitzen in dicken Trauben auf stabilen Stielen. Die ADR-Rose von 2006 strotzt nur so vor Gesundheit und Blühfreude. Die Blüten halten sich ungewöhnlich lange am Rosenstrauch und geben noch im Verblühen (oder Vertrocknen, in heißen Sommern) ein schönes, romantisches Bild.

Pomponella trägt romantische, fast schon verspielt wirkende runde rosa Blüten. An kühlen Herbsttagen wechselt sie ihre Farbe und trägt dann Pink. Doch egal ob Rosa oder Pink, beides passt perfekt zu allen Rosenkavalieren in Lavendelblau und Weiß.

Rose Pomponella blüht im Herbst in einem kräftigen Pink

Rose Pomponella blüht im Herbst in einem kräftigen Pink

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Welche Begleitstauden passen zu Pomponella?

Welche Erfahrung habe ich mit Märchenrose Pomponella gemacht?

Rose Pomponella wächst in dreifacher Ausführung seit 2006 in exponierter Lage in meinem Vorgarten. Der Sonnenhang hat extrem schlechten, aber gut drainierten Boden. Im Sommer scheint dort von früh bis spät Sonne und wäre dies nicht schon hart genug, sitzen die Rosen auch noch direkt neben der Gartentreppe in Betonpflanzringen. Die Steine sind zwar nach unten hin offen, aber sehr viel besser wird der Standort dadurch nicht. Denn unter den Betonpflanzsteinen befinden sich Kies und Schotter vom Bau der Gartentreppe und von der Kranzufahrt. Heute würde ich keine Rosen mehr dort pflanzen, doch damals wagte ich einfach einen Versuch. Und siehe da, Pomponella und Bodendeckerrose Sommerwind gedeihen dort erstaunlich gut.

Rose Pomponella blüht trotz des schwierigen Standortes jedes Jahr überreich.

Wie wird Rose Pomponella gepflegt?

So wie alle Rosen. Ich schneide sie Anfang April auf etwa 20 cm zurück und dünge sie mit organischem Rosendünger. Nach der Blüte und einem beherzten Sommerschnitt streue ich Mitte/Ende Juni eine eine zweite Dosis Rosendünger. Ende August erhalten alle Rosen, die Wiese und Gehölze noch eine Portion Herbstdünger / Patentkali. Das macht die Triebe stark und fit für den Winter. Anfang Dezember häufle ich die Rosen an, zumeist mit gebrauchter Kübelpflanzen. Zeitgleich kürze ich zu lange Triebe etwa ein Drittel, damit sie nicht im Wind oder durch Schneelast abbrechen.

Video: Rose Pomponella im Vorgarten von Nature to Print

Was ist das Besondere?

Das Besondere an Rose Pomponella ist wirklich ihr Blütenreichtum bis zum Frost. Zudem ist Kordes Märchenrose wirklich sehr gesund. Nur ein oder zweimal hatte sie in letzten Jahren Sternrußtau, doch nach einem kräftigen Rückschnitt trieb sie gesund wieder aus. Sogar mit Hitze und Trockenheit kommt Pomponella sehr gut zurecht. Ihre Blüten verbrennen nicht wie dunkelrote Rosen, sondern bleiben an ihren Stielen und Zweigen haften und trocknen ein wie Trockenblumen. Berühren ist allerdings verboten.

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Fiona Amann

Fiona Amann ist Werbetexterin, Bloggerin, Produktfotografin, Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. In ihrem Gartenblog "Wo Blumenbilder wachsen" teilt sie Gartenwissen aus vier Jahrzehnten, stellt Lieblingspflanzen und ihre Pflege vor, verrät die Lieblingsrezepte ihrer Familie und Rezepte aus ihrer Landküche und stellt, wenn sie zum Thema passen, lohnenswerte Gartengeräte, Koch - und Gartenbücher vor.

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