Neues aus meinem Landgarten

Rosen düngen, schützen und ausputzen

Rosen richtig und zur rechten Zeit zu düngen hilft auch im Kampf gegen Rosenkrankheiten. Verblühte Rosen rasch auszuputzen, treibt sie schneller zu neuen Blüten an. Im Rosengarten gibt es jetzt viel zu tun.

Gärtnern zwischen Rosen, Stauden und bunten Sommerblumen.

Glück und Pech mit Tulpen

Spielt das Wetter verrückt, leiden sogar sonst so robuste Tulpen. Dennoch gibt es auch viel Gutes von meinen diesjährigen Gartentulpen zu berichten.

Als Kriechender Hahnenfuß Unkraut wurde.

Gartenanfänger brauchen viel Zeit und Interesse, um Kräuter von unerwünschten Beikräutern / Unkraut zu unterscheiden und zu lernen, dass nicht jedes hübsch blühende Kraut im Garten ungeschoren bleiben darf. Wehret den Anfängen gilt ganz besonders für den Kriechenden Hahnenfuß.

Bessere Nachbarn halten Grenzabstand.

Meine neuen Nachbarn ignorieren ihn leider gänzlich: Dabei ist der Grenzabstand von Gehölzen so wichtig für den sozialen Frieden unter Nachbarn. Auch gegenseitige Rücksichtnahme, Vernunft und Einsicht sind nötig, um das grenzüberschreitende Verbreiten hartnäckiger Pilzerkrankungen einzudämmen.

Furioser Abschied mit Chrysanthmen

Im Spätherbst kündigen Chrysanthemen das Ende des Gartenjahres ein. Während wir den goldenen Herbst genießen, steht Väterchen Frost bereits vor der Tür.

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Sind Landgärten anders als Gärten in der Stadt?

Das kommt ganz auf die Lage an. Mein Garten grenzt direkt an eine riesengroße Wildblumenwiese – eben mitten auf dem Land. Wunderschöne Natur, wohin ich sehe. Zu meinen direkten Nachbarn zählen nicht nur Leute, wie du und ich, sondern auch viele wild lebende Tiere. Reh, Fuchs, Hase, Marder, Igel, Eichhörnchen, Eule, Rebhuhn, Fasan, Habicht, Falke, Bussard und viele andere Tiere leben hier und genau das macht die Lage für mich so reizvoll. Andere sagen allerdings, sie fürchten die „unheimlichen“ Tiergeräusche, insbesondere nachts, wenn mal wieder die Füchse jaulen. Mir sind sie allerdings wesentlich lieber als Autolärm und das Klingeln der Tram.

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Im Garten gibt es immer etwas zu tun

Mein Landgarten ist gewiss kein stets aufgeräumter, langweiliger Vorstadtgarten, aber auch kein verwilderter Urwald. Weil er klein und meine Leidenschaft, Pflanzen zu sammeln dagegen groß ist, bleibt auch nicht viel Platz für einen Rasen. Sobald Wetter und mein Broterwerb es zulassen bin ich draußen und schau, was zu tun ist. Unkraut macht sich auch in meinem Garten schneller breit, als mir lieb ist und dagegen gibt es nur eine wirksame Strategie: Raus damit, sobald ich es erkenne. Dazu genügt bereits täglich ein Spaziergang mit dem Wurzelstecher durch den Garten. Unkraut jäten macht so durchaus Spaß und schöner als im Fitness-Studio zu schwitzen, ist Gärtnern für mich allemal.

Mein Landgarten sieht täglich seine Meisterin – zumindest fast.

Wenn ich vorne in meinem Treppengarten bin, sprechen mich sehr oft Spaziergänger an. Sie loben meinen „Fleiß“  und meinen zugleich, der Garten mache sicher viel  Arbeit. So viel Gartenarbeit wäre so gar nichts für sie.

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Egal, wie oft ich dagegen protestiere, sie verstehen es einfach nicht. Mein Landgarten für mich Vergnügen: Freizeit, Ausgleich für stundenlanges Sitzen im Büro, Ruhe und Entspannung zugleich. Ich bedaure zwar immer, dass mein Garten viel zu klein für meine Pflanzensammelleidenschaft ist, aber wäre er viel größer, würde er möglicherweise doch noch in Arbeit ausarten. Das muss nicht sein. Bevor es dazu kommt, gestalte ich lieber ein paar Beete im Garten pflegeleichter als bisher. Langweilig und öde muss der Garten deswegen noch lange nicht sein.

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