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Gemüse-Curry schmeckt allen, die Gemüse lieben, milde, aromatische asiatische Gewürze, dazu eine süße Note und Kokosmilch. In der Gusseisen-Cocotte kommt alles fix zusammen und wird in nur 15 Min. schonend gegart. Ein perfekter, leichter Genuss für den Sommer. Dieses Rezept ist sicher auch für absolute Koch-Anfänger geeignet und für Leute mit Gemüse-Abo. Egal was in der Kiste ist, diese schnelle Gemüse-Curry geht immer.

Was tun, wenn täglich Zucchini im Garten reifen und im Kühlschrank noch weiteres Gemüse auf seine Zubereitung wartet? Wenn es schnell gehen soll, lecker und leicht exotisch schmecken soll, aber nicht scharf, dann kommt alles zusammen in eine Gusseisen-Cocotte und wird in nur 15 Minuten ein richtig leckeres Gemüse-Curry.

Entscheidend für das Gelingen des schnellen Rezeptes sind nicht die einzelnen Gemüsesorten, sondern ihre Garzeit. Karotten, Süßkartoffeln und Kohlrabi brauchen ein paar Minuten länger als Zucchini und Pilze, also kommen sie zuerst in die Gusseisen-Cocotte. Sie mögen liebe anderes Gemüse. Auch gut. Verwenden Sie das, was gerade vorrätig ist. Ihrer Fantasie sind dabei keinerlei Grenzen gesetzt.

Gemüse-Curry, die Zutaten:

  • Pro Person gut 300 Gramm bunt gemischtes Gemüse der Saison: Karotten, Kohlrabi, Zucchini, Champignons. Gute Esser nehmen mehr, Hänflinge weniger.
  • 1 kleine Süßkartoffel, optional
  • 40 g Instantnudeln Mie, optional (Reis geht natürlich auch).
  • 1 kleine Zwiebel oder Schalotte
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1 Walnuss großes Stück Ingwer
  • 1-2 TL Grüne milde Currypaste
  • 1-2 TL Ananas-Currypulver
  • 1 kleine Handvoll klein geschnittenes Obst, entweder frisch oder aus der Konserve.
  • 1-2 EL Rosinen mit kochendem Wasser einmal gut durchgespült, danach in Wasser oder Saft eingeweicht. Optional.
  • 100 ml Saft, z. B. von der Obstkonserve oder Apfelsaft
  • 1-2 EL Apfelessig
  • 125 ml Kokosmilch
  • Jeweils 2 EL Soja-Sauce und Austern-Sauce bzw. nach Geschmack
  • 1 TL Honig
  • Cashew-Kerne, optional
  • Salz, Pfeffer, Chilli-Flocken
  • 2 EL Öl oder Butter

Gemüse vorbereiten

  • Schälen Sie das Gemüse und scheiden Sie es in kleine Würfel, Scheiben oder Stifte.
  • Schneiden Sie die Zwiebeln in schmale Streifen oder Würfeln.
  • Hacken Sie Knoblauch und Ingwer möglichst klein und fein. Verwenden Sie auch dafür besser ein scharfes Messer und keine Knoblauchpresse.

Alle Zutaten und Gewürze griffbereit stellen

Alles der Reihe nach in die Gusseisen-Cocotte.

  • Erhitzen Sie die Gusseisen-Cocotte auf Stufe 6 von 10. Bitte nicht heißer! Warum? Weil Sie die Hitze nicht mehr reduzieren können. Die Gusseisen-Cocotte speichert Hitze enorm lang. Mehr dazu auch hier
  • Geben Sie Grüne Currypaste + Öl oder Butter in die Cocotte.
  • Lassen Sie die Zwiebeln kurz angehen, ohne dass sie Farbe annehmen.
  • Fügen Sie nun das Gemüse der Reihe nach hinzu. Also Karotten zuerst, Pilze und Zucchini zum Schluss.
  • Rühren Sie alles für 2-3 Minuten und löschen Sie alles ab mit Apfelessig, Kokosmilch, Saft.
  • Würzen Sie mit Ananas-Currypulver, Soja- und Austern-Sauce.
  • Legen Sie den Deckel der Gusseisen-Cocotte auf und reduzieren Sie die Hitze auf 1-2 von 10 und lassen Sie das Curry etwa 5-7 Minuten lang sanft schmoren.
  • Testen Sie zwischendurch ob das Gemüse schon durch, aber noch bissfest ist.

In der Zwischenzeit …

Übergießen Sie in der Zwischenzeit Mie-Nudeln in einer extra Schüssel mit kochendem Wasser. Rühren Sie die Nudeln kurz durch und gießen Sie die Nudeln nach 4 Minuten ab. Die genaue Zeitangabe steht auf der Verpackung.

Die Alternative mit Reis

Falls Sie lieber Reis anstatt Mie-Nudeln verwenden, beginnen Sie mit dem Reis und garen ihn nach Packungsvorschrift. Basmati-Reis braucht etwa 13 Minuten. Dazu einfach Reis mit einer guten Prise Salz in  einen kleinen Gusseisentopf geben und mit der 1,5-fachen Menge kochendes Wasser bedecken, Hitze auf 2-1 von 10 reduzieren, Deckel schräg auflegen, und den Reis quellen lassen. Danach umrühren und  zum Schluss den gegarten Reis zum Gemüse-Curry geben. 

Gemüse-Curry finalisieren.

Sobald das Gemüse in der Gusseisen-Cocotte bissfest gegart ist, fügen Sie die restlichen Zutaten hinzu. Also: Honig, Obst, Rosinen und Mie-Nudeln (oder Reis).
Rühren Sie noch einmal alles gut durch und schmecken Sie ab mit Salz, frisch gemahlenem Pfeffer, Chili-Flocken und ggf. noch etwas Soja-Sauce.

Fügen Sie noch eine Handvoll Cashews on top und servieren Sie Ihr Gemüse-Curry sofort. Guten Appetit.

Gemüse-Curry, frisch serviert

Gemüse-Curry, frisch zubereitet in der Gusseisen-Cocotte und heiß serviert

Gelingt das Gericht auch in einer normalen Pfanne?

Ja, aber verwenden Sie wegen der Soße und Gemüsemenge besser eine breite, große Pfanne mit hohem Rand und mit einem passenden Deckel.

Warum verwende ich eine Gusseisen-Cocotte?

Weil Gusseisen-Cocotten und Gusseisen-Bräter grandios sind. Sie sind zwar schwer und teurer als Pfannen vom Discounter, aber sie halten auch ein Leben lang. Dies im Vergleich zu Teflon-Pfannen, die schon nach zwei Jahren im Gebrauch unbrauchbar werden. Sie kennen das Problem ganz sicher aus eigener Erfahrung. Abgesehen davon landet das Teflon aus der Pfanne unweigerlich im Essen. Ich will das nicht.

Gusseisen-Cocotten und -Pfannen halten Hitze sehr lange, dadurch spare ich Energie, und die Speisen werden zugleich schonend gegart.

Zudem sind Töpfe, Bräter und Pfannen aus emaillierten Gusseisen überraschend pflegeleicht und sehr robust. Hat man die Sache mit der Temperatur erst einmal verinnerlicht, klebt nichts mehr an und man kann sogar seine alten Pfannenmesser wieder verwenden.

Fiona Amann

Fiona Amann ist Werbetexterin, Bloggerin, Produktfotografin, Blumenfotografin und gärtnert leidenschaftlich gerne. In ihrem Gartenblog "Wo Blumenbilder wachsen" teilt sie Gartenwissen aus vier Jahrzehnten, stellt Lieblingspflanzen und ihre Pflege vor, verrät die Lieblingsrezepte ihrer Familie und Rezepte aus ihrer Landküche und stellt, wenn sie zum Thema passen, lohnenswerte Gartengeräte, Koch - und Gartenbücher vor.

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