Frühlingsgefühle im Winter? So überbrücken Gartenfreunde die kalte Jahreszeit.

Gepostet in Garten aktuell

Seit heute ist alles anders. Meine ersten Frühlingsgefühle sind erwacht denn im Garten blitzen hier und da erste grüne Triebe unter der schmelzenden Schneedecke hervor. Und entlang des Gartenwegs sogar das ein oder andere Kräutlein. Das lässt hoffen: Denn gut versteckt unter der wärmenden Schneedecke und unter der Erde da warten schon die Frühlingsblumen. Krokusse und Winterlinge werden die ersten sein, die ihre gelben, weißen und blauen Köpfe der Sonne entgegen strecken. Ich kann es kaum noch erwarten.

Auch Hornveilchen schüren Frühlingsgefühle

Auch Hornveilchen schüren Frühlingsgefühle

Schon locken die ersten bunten Tulpensträuße. Die Frühlingsboten stehen Seit an Seit prächtiger Amaryllis. Noch Winter oder doch schon ein bisschen Frühling? Das Hirn weiß, es wird noch lange kalt bleiben, doch das Herz will Frühling. Ich spüre es ganz deutlich. Sie auch?


Dann gehören Sie vielleicht auch zu den Hobbygärtnern, die mit den Hufen scharren und am liebsten ihr Minigewächshaus in Betrieb nehmen würden? Geduld, Geduld. Für die meisten Blumen ist es noch viel zu früh. Ohne zusätzliches Licht, klappt es noch nicht mit der Anzucht auf der Fensterbank. Frühlingsgefühle hin oder her: Die Pflanzen bekämen lange Hälse und würden ewig vor sich hin kümmern. Lieber noch vier Wochen mit der ersten Aussaat warten.

Vorbereitungen fürs neue Gartenjahr

Nutzen Sie statt dessen den Vorvorfrühling (eigentlich noch Winter), um Ihre Gartengeräte auf Vordermann zu bringen. Die Messer vom Rasenmäher und vom Häcksler sollten Sie jetzt zum Schleifen bringen. Und falls im Herbst noch nicht geschehen: Die Rosenschere freut sich auch über eine Grundreinigung und über ein paar Tropfen Öl. Zur Goldglöckchenblüte im April ist sie dann wieder scharf und einsatzbereit.

Meine Gartenscheren in der Schublade

Gartenscheren warten auf Pflege

Pläne schmieden für Blumenbeete und Kästen

Derzeit flattern auch die ersten neuen Gartenkataloge ins Haus. Verlockend bunte Bilder wohin das Auge schaut. Doch aus Erfahrung weiß man auch: Gartenhändler mit der größten Blütenfülle im Katalog, halten ihre Versprechen nur selten. Und es sind immer dieselben Versandhändler, bei denen die Qualität nicht stimmt. Man muss sich nur ein bisschen durch die bekannten Gartenforen lesen und schon entdeckt man die größten Dreckschleudern. Finger weg davon. Lieber einen Euro mehr für gutes Saatgut und kräftige Pflänzchen ausgeben, als für einen Hochglanzkatalog, der direkt aus der Werkstatt eines guten Photoshoppers kommt.

Machen Sie Pläne für Beete und Balkonkästen und notieren Sie dazu auch gleich die richtige Menge an Saatgut und Pflanzen. Alles andere führt auf Dauer doch zu Frust oder, was noch doofer ist, zu Verlegenheitskäufen. Wenn Sie eine bestimmte Blumensorte suchen, begnügen Sie sich nicht mit faulem Ersatz. Einheitsblumen gibt es überall, Spezialitäten nur bei den Spezialisten. Ganz einfach.

Auf zur Gartenmesse. Inspirationen holen.

Nichts schöner als das: Wenn es draußen noch kalt und scheußlich ist, eine ganze Halle voll mit blühenden Blumen. Anfang März startet in Nürnberg die Messe Freizeit. Mich interessiert daran ausschließlich die Blumenschau. Doch auch Sie finden in Ihrer Nähe die ein oder andere lohnenswerte Garten- und Blumenausstellung. Lassen Sie sich inspirieren oder informieren Sie sich über neue praktische Gartengeräte, Techniken und hübsche Accessoires.


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