Knochenarbeit im steilen Präriebeet. Die Yucca muss raus.

Gepostet am Mai 13, 2011 in Mein Garten und ich

Das Ausgraben einer Yucca im steinigen Steilhang ist Knochenarbeit! Und ob ich tatsächlich alle Wurzelstücke erwischt habe, ist mehr als fraglich. Die Yucca, auch Palmlilie genannt, hat kinderarmdicke Pfahlwurzeln. Bei 60 cm Bodentiefe verließen mich meine Kräfte.

Yucca im Präriebeet im Hangbeet

Yucca im Präriebeet

Die Yucca braucht viel Zeit, bis sie das erste Mal blüht

Die Yucca hat drei Jahre gebraucht, um Fuß zu fassen und zu blühen und hätte ich mehr Platz im Garten, hätte sie vielleicht auch bleiben oder an eine andere Stelle umziehen können. So aber blüht sie doch nur sehr, sehr kurze Zeit und braucht dafür unglaublich viel Platz im Beet. Die dicken Blätter verteilten sich zum Schluss über gut zwei Quadratmeter. Botanische Tulpen und Krokusse, die anfangs munter dort blühten, waren überhaupt nicht mehr zu sehen. Dafür schoppten sich immer mehr harte hässliche Yuccablätter am Boden übereinander. Als nächstes hätte sie Lavendel und Rosen bedrängt. Genau das war für mich der Anlass, der wuchernden Yucca Einhalt zu gebieten.

Das Hangbeet neu zu gestalten macht Spaß

Jetzt ist sie raus und das Präriebeet sieht noch leer und aufgeräumt aus. Ich habe frische Erde auf und unter den alten Schotter gemischt, Sämlinge von Staudenlein, Prachtkerze, Katzenminze und drei Taglilien Frans Hals gesetzt und jetzt sollen die Neuen mal zeigen, wie sie das Hangbeet schnell und schön begrünen.

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Zur Taglilien-Bilderkollektion

Nachtrag: Selbst Jahre später entdecke ich noch immer neue Austriebe der Yucca. Verantwortlich dafür sind die Wurzelstückchen, die damals doch in der Erde geblieben sind. Selbst vier Jahre nach ihrem Ausgraben hätte ich kein Problem damit, eine neue Palmlilie an gleicher Stelle zu kultivieren. Um genau das zu verhindern muss wirklich jeder noch so kleine und noch so tief sitzender Wurzelrest raus. Eine Lebensaufgabe?


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