Schnell noch Herbstdünger ausbringen für Rosen, Rasen und Gehölze

Gepostet in Featured, Gartenwissen kompakt

David Austin-Rose Rosemoor

Kleine Romantikerin. Rosemoor von David Austin.

Der Sommer in Franken war extrem schwierig: So heiß und so trocken, wie nie zuvor. Selbst die genügsamste Rose brachte nur noch kleine Blüten hervor und davon auch nur wenige. Während die Gärtner im Norden des Landes sich fast schon über zu viel Nass beklagten, fiel in Franken über Wochen kein einziger Tropfen Regen. Erst jetzt, Mitte September, erholt sich der Garten so langsam von den Strapazen. Einige Rosen haben auch wieder Knospen angesetzt – doch insgesamt bleibt der zweite bzw. dritte Flor weit hinter der herbstlichen Fülle der letzten Jahre zurück. Schuld daran ist der noch immer fehlende Regen in Franken.

Herbstdünger für Rosen ist Patentkali

Ein Gutes hat die Misere dennoch: Die Rosen bilden dieses Jahr nicht so lange Wassertriebe und müssen daher auch nicht künstlich klein gehalten werden. Trotzdem tun Hobbygärtner gut daran, Rosen noch bis Mitte September (optimal wäre bis Ende August) mit Patentkali zu versorgen bevor sie dann endgültig in den Winterschlaf fallen. Kalidünger sorgt für starkes, ausgereiftes Holz und dafür, dass Rosen gut über den Winter kommen. Mehr noch: Kali (und Magnesium) machen Pflanzen stark und lassen sie besser mit Stress (Kälte, Hitze, Trockenheit) zurechtkommen. Deswegen freuen sich auch Rasen, Bäume und Ziersträucher jetzt bzw. noch bis Anfang Oktober über eine Gabe Kali.


Sobald die Temperaturen dauerhaft unter 10 Grad fallen, stellen Rosen, Rasen und Gehölze das Wachsen ein und gehen in die Winterruhe. Der Gärtner nutzt die Zeit und macht derweil seinen Garten winterfest. Was alles dazu gehört, steht hier.

Vergessen Sie nicht das Anhäufeln der Rosen.

Wer seine Rosen liebt, häufelt sie dann im Spätherbst mit Erde an und schützt so die empfindliche Veredlungsstelle vor Frost. Zum Anhäufeln zieht man idealerweise Erde rund um die Rose zusammen oder Sie verwenden Erde aus Kübeln und Balkonkästen. Gut dran ist auch wer genügend Laub zur Verfügung hat. Bauen Sie dazu zunächst mit einem Stück Hasendraht und 3-4 Stäben einen kleinen „Käfig“ rund um den Austrieb der Rose, füllen Sie den „Käfig“ mit Herbstlaub auf und biegen Sie dann den Draht über das Laub, so dass es bei Sturm nicht hinfort fliegen kann. Gleiches funktioniert übrigens auch für andere empfindliche Pflanzen. Reifer Kompost eignet sich ebenfalls zum Anhäufeln der Rosen, wobei manche behaupten, er würde Rosen zur Unzeit zum Austreiben verleiten. Das gilt aber nur, wenn der Winter zu warm ist und dann treiben ohnehin alle Rosen aus oder fallen erst gar nicht in Winterruhe – egal ob mit oder ohne Kompost.

Rosenbild auf Leinwand David Austin-Rose Princess Alexandra of Kent

Im Rosengarten mit Alexandra

 


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