24 Geschenke für Hobbygärtner und Gartenfreunde

Gepostet in Übern Gartenzaun geschaut

Die OÖNachrichten.at verrät 24 Geschenkideen für Hobbygärtner und da sind tatsächlich einige brauchbare Vorschläge dabei.

  1. Pflanzenschätze – Aus der Ferne in den Garten. Jawohl, das ist ein richtig tolles Buch. Bestens geeignet, um sich an die Fersen der Botaniker und Entdecker der letzten Jahrhunderte zu heften. Gottlob, ich hab‘ es schon und geb‘ es auch nicht mehr her. Was genau drin steht, verrate ich auf Blumenbilder.org
  2. Gartenkalender. Zwar sind bestimmt auch reichlich Tipps darin enthalten, aber für mein liebstes Hobby will ich mir keine Termine setzen. Der Garten ist freie Zeit und die teile ich mir ein, wie es mir gefällt. Gartenkalender hin oder her.
  3. Die große Pflanzen-Enzyklopädie aus dem Verlag Dorling Kendersley. Dieses Werk hätte ich meinen Lesern  sehr gerne vorgestellt. Allein: Ein Rezensionsexemplar wollte der Verlag mir leider nicht senden. Wir müssen sparen, heißt es lapidar. Ja, so ist das eben. Wenn man bedenkt, wie viel Zeit vonnöten ist, ein Buch querzulesen und anschließend zu rezensieren und wenn man dann weiß, was die Stunde einer erfahrenen Texterin wert ist, hat die Pressereferentin ganz offensichtlich am falschen Ende gespart. Wirklich schade.
  4. Handbuch für Biogemüse. Bestimmt sehr nützlich, für Leute, die gesundes Gemüse anbauen wollen. Ich zähle mich nicht mehr dazu. Denn mein Garten ist zu klein und zu steil für derartige Vorhaben. Ohne Spritzmittel kommt mein Blumengarten dennoch prima aus.
  5. Die Wildblumenküche ist ganz nett für Kräuterhexen und Co. Ich persönlich schaue mir Wildblumen lieber an, als dass ich sie esse.
  6. Zeitschriften. Ja, doch, damit könnte ich mich wirklich anfreunden. Gerade die beiden vorgestellten englischen Zeitungen Gardens Illustrated oder The English Garden sind eine Besonderheit. Schöner Tipp.
  7. Orchideen: Oh ja. Immer wieder gerne. In allen Farben und Arten. Phalaenopsis hat und kann inzwischen jeder. Eine blau blühende Vanda steht dagegen ganz weit oben auf meinem Wunschzettel.
  8. Christrosen. Ja, ja, ja. Einen ganzen Korb voll bitte. Sie dürfen groß und weiß blühend sein und tragen dazu bei, den grauen Winter erträglich zu machen. Im März blühen dann die großen roten Lenzrosen in meinem Garten wieder. Die Zeit bis dahin, gilt es jetzt zu überstehen.
  9. Weihnachtsstern. Ja, immer wieder nett. Es soll inzwischen eine neue pinke hübsche und kompakte Sorte geben. Den korrekten Namen habe ich leider vergessen. Irgendwas mit Prinzessin.
  10. Samensackerl. Also wirklich, die Ösis und ihre Ausdrücke. Das geht ja gar nicht 🙂
  11. Bäume. Wenn man den Garten des Hobbygärtners kennt und ganz sicher weiß, dass da auch noch Platz für einen echten Baum vorhanden ist. Ansonsten wäre ich da eher vorsichtig. Ein Gutschein für die Lieblingsbaumschule wäre hingegen sicher fein.
  12. Gehölze. Das gleiche Problem wie Nummer 11.
  13. Scheren. Ja, gerne. Und bitte mit jährlichem Reinigungs- und Instandsetzungsservice. Es gibt Zeiten, in denen ich den Großvater meines Ex schmerzlich vermisse. Der liegt allerdings schon bald drei Jahrzehnte unter der Erde und seither kümmert sich leider niemand mehr um den ordnungsgemäßen Zustand meiner Gerätschaften. Alles muss man selber machen. Es ist zum Heulen.
  14. Spaten und Grabegabel. Werkzeuge, die man an Hobbygärtner eigentlich zuerst anschafft. Was dagegen wirklich toll und erst mit wachsender Erfahrung relevant werden, sind Rosengabel und Rasenkantenschneider.
  15. Gießkannen hat man eigentlich. Freaks stellen bisweilen nostalgische Kannen als Deko hin. Aber zum Gießen sind die Dinger mir schon lange viel zu schwer. Im Garten muss es vor allem praktisch sein.
  16. Schürze, Sonnenhut und Gummistiefel: Also wirklich. Schürzen sind bei mir verpönt. Gummistiefel trage ich nur im äußersten Notfall und der Sonnenhut fristet auch eher ein Schattendasein. Das mag daran liegen, dass ich ohnehin nur frühmorgens, spätnachmittags oder abends raus in den Garten kann – und will.
  17. Handschuhe. Aber nur wenn man die Handgröße des so Beschenkten weiß. Alles andere ist Unfug. Das Dumme ist: Gute Handschuhe sind rar gesät.
  18. Kniepolster und -schützer. Never ever. Bück dich Mädel, bück dich.
  19. Etiketten. Ja, das ist eine tolle Geschenkidee. Ich liebäugle schon länger mit Alusteckern, die man mit einem Bleistift beschriften kann. Bei rund 80 unterschiedlichen Rosensorten im Garten, brauche ich langsam wirklich eine Gedankenstütze.
  20. Rosenbögen. Gut, ich spechte da eher auf eine Rosensäule für zwei Kletterrosen, die nächstes Jahr dringend eine Kletterhilfe benötigen. Die Guten sind leider teuer. Ich lasse meine Neuen beim Metallhandwerksbetrieb meines Vertrauens anfertigen.
  21. Beetkanten. Wenn, dann müsste der Schenkende die Beetkanten auch schön und richtig einbauen. Sonst wird das nie was mit den sauberen Kanten.
  22. Rosenkugeln. Ganz nett aber … inzwischen werden bei den Glasbläsern im Bayerischen Wald viel interessantere Glasobjekte für den Garten gemacht. So was dürfte durchaus in meinen Garten oder auf die Terrasse und neben das Miniseerosenfass.
  23. Steinfiguren. Die Kunst liegt in der Auswahl der richtigen Figur. Nicht kitschig, sondern originell und zum Stil des Gartens passend. Sobald meine Rosen erwachsen sind, denke ich noch einmal intensiv über einen barocken Engel nach. Oder doch über einen Drachen? Ach, was ist das schwer.
  24. Tontöpfe. Schön und gut. Interessanter sind jedoch Glasfasertöpfe und -kübel. Leichter zu transportieren, schlag- und wetterfest. So müssen Kübel von heute sein. 

Fazit: Passende Geschenke für Hobbygärtner sind nicht ganz so einfach zu finden, wie der Autor es sich denkt. Wer den Hobbygärtner und dessen Garten kennt, und wer sich nicht vom eigenen Geschmack leiten lässt, sondern sich eher vom Fachmann gut und gerne beraten lässt, findet sicher bald ein schönes Schätzchen für den Gartenfreund. Neue Gartenliteratur wird immer gerne gesehen, doch je älter der Gärtner ist, desto anspruchsvoller ist er vermutlich. Der Titel „Gärten für die Seele“ ist nichts für Praktiker, sondern eher was für Leute, die vom Garten träumen und selbst eher keinen Garten pflegen. Gleiches gilt für Gerätschaften. Wer einem Hobbygärtner wirklich eine Freude bereiten will, schenkt ihm auch keine Rosenschere vom Discounter, sondern investiert besser in eine echte Rosenschere von Felco.


Kommentar absenden

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Pin It on Pinterest

Share This
Der Blumenbote. Newsletterservice von Nature to Print

Der Blumenbote

Blumenbilder, Bücher und Praxis-Tipps für Gartenfreunde

Vielen Dank, Ihre Anmeldung hat geklappt.