Die Lieblingspflanzen der Gärtnerin

Lieblingpflanzen und kleine Gartenhelden, die in meinem Garten nicht fehlen dürfen

 

Päonienrose Brother Cadfael im Garten

Rose Brother Cadfael ist eine stattliche Erscheinung mit riesigen Blüten. Die Englische Rose punktet mit vielen guten Eigenschaften. Vorausgesetzt, Standort, Boden & Pflege stimmen.

Kletterrose Manita. Wild, aber nur ein bisschen.

Kletterrose Manita begeistert auf den 1. Blick mit dem charmanten Wildrosen-Charakter ihrer rosaroten, ungefüllte Blüten und auf den 2. Blick durch das ADR-Siegel. Platz am Rosenspalier hat sich Manita redlich verdient.

Spornblume: Blütenfülle, die nur von Luft und Liebe lebt.

Lust auf schöne Blüten aber kaum Zeit für den Garten? Lernen Sie die Spornblume kennen und freuen Sie sich über Blütenreichtum und auf viele flatterhafte Besucher. Schmetterlinge lieben Spornblumen. Insbesondere das Taubenschwänzchen genießt täglich den süßen Nektar dieser absolut genügsamen Staude.

Zeit für zarte Schachbrettblumen

Schachbrettblumen sind heimische Frühlingsboten, die in freier Natur leider stark gefährdet sind. Grund genug, ihnen im eigenen Garten ein neues Zuhause zu geben.

Ein Hoch auf Taglilien in Feuerfarben

Vergessen Sie Ihre kleinliche Abneigung gegen Orange im Garten und beweisen Sie Mut zur Farbe, anstatt immer nur auf (langweilige) Harmonie zu setzen.

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Mein Blumenbild des Tages ist das Blog von Nature to Print. Natürlich schöne Blumenbilder.

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Blumen, die ich ganz besonders gerne mag – aus guten Gründen.

Meine Lieblingspflanzen wechseln je nach Jahreszeit. Im April begeistern mich die Farben der Tulpen, im Juni bin ich hin und weg von der Pracht der Rosen. Ab Juli und bis in den September hinein folgen unermüdlich blühende Taglilien in weithin leuchtenden Feuerfarben. Im Herbst staune ich über ein Meer von Astern, flammende Dahlien und starke Chrysanthemen. Wer von ihnen ist nun die wahre Königin des Gartens? Ich kann mich nicht entscheiden. Deswegen stelle ich Ihnen an dieser Stelle meine ganz persönliche Auswahl von Pflanzen, Sommerblumen, Stauden und Zwiebelblumen vor. Sie alle haben sich ihren Platz in meinem Garten redlich verdient – in Ihrem vielleicht auch.

Jeder Garten braucht Lieblingspflanzen UND dazu kleine Pflanzenhelden.

Lieblingspflanzen alleine reichen nicht, um einen Garten nachhaltig, wertvoll und abwechslungsreich zu bepflanzen. Denn so schön Rosen auch sind, ein Garten nur mit diesen Diven wäre langweilig und böte nur für relativ kurze Zeit Blütenpracht. Die wahren Helden des Gartens sind eher andere, meist kleinere Pflanzen. Sie bringen frisches Grün in die Beete und auch Blüten. Viele Pflanzen sehen nicht nur schön aus, sondern übernehmen auch wichtige Aufgaben. Lavendel und Thymian halten Schnecken von den Beeten ab und sind Insektenweiden, niedriges Sedum hält den Boden fest und damit die Gartenwege schön sauber. Andere Pflanzen, wie das hübsche Johanniskraut, Graslilien oder Polsterstauden sichern mit ihren tiefen Wurzeln Hangbeete vor dem Abrutschen.

An schwer zugänglichen Stellen, zwischen Kletterrosen und Wand, vor Hecken oder entlang von Zäunen spielen Veilchen die Rolle ihres Lebens – als zuverlässige Unterdrücker von Beikräutern / Unkräutern aller Art. Die hübschen Hornveilchen bringen dagegen Farbe in den Spätherbst, blühen den ganzen Winter und sind selbst im Frühsommer kaum zu bremsen. Das Beste an ihnen ist: Sie erhalten sich im Garten durch Selbstaussaat. Sie müssen nichts weiter tun, als die Sämlinge einzusammeln und zu pflanzen, wo Sie auch im Winter gerne mehr Farbe hätten.

Auch Bienen haben Lieblingspflanzen.

Die meisten Pflanzen, die in meinem Garten wachsen, sind ausgesprochene Bienenpflanzen. Schon vor der Gartenmauer blüht von März bis zum Frost Katzenminze in Hülle und Fülle. Zuvor blühen bereist jede Menge Krokusse, Schneeglöckchen und diverse Skillas. Sind sie verblüht folgen Tulpen, Narzissen, Polsterstauden, Storchschnabel (Geranium) und Staudenlein. Dazwischen blühen jedes Jahr aufs Neue Ringelblumen, Vergissmeinnicht und Allium in jeder Form und Größe.

Wenn dann mit der Blüte der Pfingstrosen der Sommer eingeläutet wird, finden Bienen und andere Insekten wieder reichlich Futter. Von früh bis spät summt und brummt es im Lavendel, der zu dieser Zeit die Gartenmauer vollkommen in Beschlag genommen hat. Dazwischen locken Steinquendel, Mohn, Sonnenhut, Taglilien und sehr viele andere “offenherzige” Sommerblumen.

Wer Bienen retten will, sorgt für Blütenpracht das ganze Jahr.

Der bienenfreundliche Garten ist vielseitig und blüht das ganze Jahr. Wenn zwischen der ganzen Pracht auch mal Pflanzen mit gefüllten Blüten stehen, können Bienen das ganz sicher verschmerzen. Sie müssen ja nur einen Meter weiter fliegen, um Nektar oder Pollen zu bekommen für sich und ihre Brut. Deswegen ist in meinem Garten auch Platz für Rosen oder Hortensien. Sie sind einfach zu schön, um ganz auf sie zu verzichten.

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