Akelei: Wunderbar zäh, bezaubernd zart.

Gepostet am Mai 17, 2010 in Mein Garten und ich

Als meine Mutter vor genau zehn Jahren aus dem Allgäu zu mir nach Franken gezogen ist, gab es für sie nichts Schöneres, als beim Spazierengang Stauden vom Wegesrand einzusammeln. Sie konnte es gar nicht fassen, dass im warmen Franken die Akelei sich fast wie Unkraut verhielt und praktisch in jedem „Dreck“ wuchs. 

Blumenbild zarterosa Blüte einer Akelei vor grünem Hintergrund

Der neu angelegte, noch ziemlich leere Garten wurde nach und nach mit dererlei gefundenen Kostbarkeiten gefüllt. Hinzu kamen natürlich auch selbst gesähte Sommerblumen und jede Mengen Stauden und Rosen. Doch die Akelei gehört noch immer zu den besonders geschätzten Lieblingen. Das mag auch daran liegen, dass die zart wirkenden Blumen wirklich zäh und hart im Nehmen sind. Sie sähen sich gerne an den unmöglichsten Stellen aus und gedeihen dort ganz wundersamer Weise auch ohne ständig verhätschelt zu werden.

Natürlich kommt die Akelei auch mit der trockenen beengten Sitiuation in der Gartenmauer zurecht. Allerdings ist der Platz innerhalb der Betonringe eher den kleineren Akelei-Arten vorbehalten. Kleine rosafarbene und zweifarbige Sorten mit blau-weißen Blüten. Die großen dunklen Akeleien sitzen dagegen am Fuß der Gartenmauer. Ihre langen Pfahlwurzeln reichen tief genug in den lehmigen Untergrund, um selbst längere Trockenperioden zu überstehen. Nach der ersten Blüte im Mai-Juni, werden alle Akeleien zurück geschnitten. Ich gehe da immer sehr rigeros vor, um so schöner treiben die Pflanzen dann wieder aus und blühen bis in den späten Herbst.

Blumenbild Rosa gefüllte Akelei im Garten


Zur Bilderkollektion der Akeleien


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