Bequemer. Einfacher. Sicherer. Plötzlich gärtnern im Seniorengarten

Gepostet in Gartenwissen kompakt

Niemand wird jünger. Und selbst die aktivste Gärtnerin stellt eines Tages fest: So fix und einfach wie früher ist das Gärtnern irgendwann dann doch nicht mehr. Was also tun, wenn der Garten weiterhin schön und gepflegt sein will?

Der ergonomische Spaten macht das Graben leichter

Mein Tipp: Fangen Sie beizeiten an, Ihren Garten einfacher zu gestalten – tun Sie die ersten Schritte zum Seniorengarten lieber früher als später. Denn schon ab 50 werden Sie dankbar sein, über jedes höher gelegte Beet und über Werkzeug, das Ihnen die Gartenarbeit erleichtert. Sind sie erst einmal über 70, fällt das Umgewöhnen an neue ergonomische geformte Gerätschaften einfach zu schwer.

Was wirklich schade ist, denn der Markt hält inzwischen sehr interessante Arbeitsgeräte rund um Haus, Hof und Garten bereit. Beispielsweise einen Straßenbesen mit seltsam geschwungenen Stiel, der beim Kehren den Rücken entlastet. Oder einen ergonomischen Spaten, der durch die Verwendung von Fiberglas und Karbon-Stahl wesentlich leichter als der klassische Spaten ist. O-Griff und breiter Fußauftritt sorgen dafür, dass die eingesetzte Kraft optimal übertragen wird. Letzendlich braucht man eben weniger Kraft beim Graben und Pflanzen.


Wenn die Kraft in den Händen nachlässt und das Schneiden mit der normalen Gartenschere nicht mehr so recht klappt: Fiskars Gartenschere mit ergonomisch geformten Rollgriff und einer individuell einstellbaren Grifföffnung schont die Gelenke und erleichtert das Schneiden ungemein. Weniger Kraft, mehr Wirkung.

Ergonomisches Gartenwerkzeug

Ergonomisches Gartenwerkzeug

Auch bei den kleinen Gerätschaften haben sich die Hersteller etwas einfallen lassen: Handschaufel, Unkrautstecher, Umpflanzer und Kralle mit ergonomisch gebogenen Handgriffen entlasten die Handgelenke und, was in der Praxis wirklich wichtig ist: Die kreischend grüne Farbe der Griffe erleichtert das Wiederfinden der Geräte im Garten.

Hat man größere Beetflächen zu bearbeiten, bietet sich anstatt der Hacke eine Gartenkralle an. Mit ihr lockert man den Boden auf – ohne sich zu bücken. Wobei das leider nur die halbe Wahrheit ist. Zum Herausziehen der Unkräuter muss man sich auch weiterhin bücken. Aber immerhin: Das mühsame Hacken mit krummen Rücken entfällt und ist die Gartenkralle erst einmal durchs Beet gekreiselt, ziehen sich die Unkräuter auch ganz einfach aus dem gelockerten Boden.

Deswegen noch einmal der Hinweis auf das hochgelegte Beet bzw. Hochbeete. Wer einen terrassierten Hanggarten bewirtschaftet, kennt die Vorzüge. Gärtnern ohne sich zu bücken. Unkraut jäten und pflanzen ganz einfach im Vorübergehen. Das gelingt, wenn die Hochbeete nicht breiter als 1,20 Meter angelegt sind. So erreicht man jede Stelle des Beetes einfach und bequem. Zudem ist es einfach sehr viel schöner, Pflanzen in ihrer vollen Schönheit auf Augenhöhe zu erleben. Ein Unterschied wie Tag und Nacht, wie diese Blumenbilder belegen.

Zum Seniorengarten gehört natürlich auch die richtige Auswahl der Pflanzen. Diese sollten zum Standort passen, robust und pflegeleicht sein. Der Gärtner Ihres Vertrauens hält gewiss eine prächtige Auswahl an langlebigen Stauden, Rosen und Gehölzen (Rispenhortensien!) für Sie bereit. Hinzu kommen noch einige Blumenzwiebeln (Tulpen, Narzissen, Hyazinthen) fürs Frühjahr und gut ist.


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