Spät aber wunderschön: Die Rosen blühen

Spät aber wunderschön: Die Rosen blühen

Dieses Jahr musste ich lange auf die Rosenblüte warten. Erst der extrem harte Winter und dann zwei Spätfrostnächte Anfang Mai. Danach ein radikaler Schnitt – teilweise sogar „zurück auf Stock“. Vormals mächtige Rosensträucher nur zwanzig Zentimeter kurz zu sehen, bricht einem fast das Herz. Aber nur für wenige Tage. Dann zeigen sich schon die ersten frischen Triebe und man ist sich fast schon sicher: Es steckt doch noch Leben in dem alten Rosenstock.   Jetzt also die Belohung: Die Rosen blühen wunderschön und liefern fast täglich frische Rosenbilder für Galerie und Fototapetendesigner. Über die recht unterschiedliche Entwicklung Young Lycidas, Falstaff, Rosemoor, James Galway, Getrude Jekyll, Mary, Alnwick Castle, Sweet Pretty, Broceliande, Foxy, Elle und über meine bisherigen Erfahrungen mit einigen historische Rosen berichte ich bereits im Schwesterblog Blumenbilder.org Was Rosenfreunde möglicherweise zudem interessiert: Kletterrose Katharina von Bora gedeiht prächtig (wurzelnackt Herbst 2009 gepflanzt), erreicht vieltriebig und breitbuschig inzwischen gut einen Meter Höhe und blüht auch sehr schön … doch leider regnet es seit Tagen. Rosenfotos der rosaroten dicht gefüllten Blüten muss ich daher leider noch schuldig bleiben. Gleiches gilt für Nahema. Die ersten Blüten öffneten sich vor lauter Nässe nicht. Ich hoffe täglich auf Besserung an der Wetterfront. Kletterrose Ina an Mona ist dagegen noch immer eher auf zarten Trieben unterwegs. Trotzdem erfreut sie mit ein paar Blüten auf fast stachellosen Zweigen. Immerhin: Ina an Mona eignet sich ganz gut als Schnittrose. Richtig üppig und gut 1,2 Meter groß geworden ist dagegen die wunderschöne Austin-Rose Gentle Hermione. Sie scheint im Wettkampf mit den Kletterrosen zu stehen, die sie eigentlich nur im Vordergrund begleiten soll. Und schon komme ich wieder ins Grübeln: Stehen diese Rosen tatsächlich alle am richtigen Platz? Weitere Blumenbilder mit...

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Die Frühlingskur für Rosen: schneiden, düngen, jäten.

Die Frühlingskur für Rosen: schneiden, düngen, jäten.

Unter den Damen im Rosenforum entbrannte Mitte März ein Streit. Es ging um den richtigen Zeitpunkt, die Rosen zu schneiden. Man beschwor die hörende Gemeinde, erst mit dem Einsetzen der Forsythienblüte Hand anzulegen. Und dann kommt doch tatsächlich eine Rosengärtnerin daher und verkündete stolz, ihre Rosen bereits geschnitten zu haben. Ach herrje. Was für eine Ungehörigkeit. Knapp zwei Wochen vor dem Termin Rosen zu schneiden, wird, wenn man Pech hat, mit erfrorenen Neutrieben bestraft. Wenn man Glück hat und das Wetter sich einigermaßen hält, sieht die Rechnung anders aus: die Blüte fängt 14 Tage früher an. Mir war der Streit einerlei. Ich dachte eher daran, dass der Schnitt meiner Rosen ohnehin nicht an einem Tag zu bewältigen ist. Die Prozedur zog sich fast über eine ganze Woche hin. Denn mit dem Schneiden der Rosen selbst war die Arbeit ja noch lange nicht getan. Das Schnittgut will auch gehäckselt werden. Das dauert genauso lang wie das Schneiden selbst. Als meine 60 Rosen schließlich und endlich geschnitten waren, fing die Blüte der Forsythien tatsächlich an. Zumindest fast. Das Wetter hielt und gab mir auch noch Zeit, den Rosendünger auszutragen und einzuharken. Ein weiterer Nachmittag im Garten – wie schön. Die Frühlingskur für die Rosen ist vollbracht. Und damit ist der Grundstock gelegt, für einen üppigen Flor. Doch zuvor spielen noch ganz andere Rosen die Rolle ihres Lebens: Wunderbar romantische Lenzrosen/Christrosen zeigen sich jetzt von ihrer besten Seite und verwandeln, zusammen mit anderen Frühlingsboten, die vormals kahlen Beete in einen bunten Blütenteppich – einfach...

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